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VALENTINSTAG(14. Februar)Der Valentinstag leitet sich aus verschiedenen Legenden ab, die mit der Zeit ihren Weg nach Amerika gefunden haben. Eines der ersten weit verbreiteten Symbole für diesen Tag ist Cupido (Amor), der römische Gott der Liebe, dargestellt als Junge mit Pfeil und Bogen. Dreihundert Jahre nach dem Tod Jesu Christi verlangten die römischen Kaiser immer noch von jedermann den Glauben an die römischen Götter. Valentin, ein christlicher Priester, war wegen der Verbreitung seiner Lehren ins Gefängnis geworfen worden. Am 14. Februar wurde Valentin geköpft, nicht nur, weil er Christ war, sondern auch, weil er ein Wunder vollbracht hatte. Man erzählt, er hätte die Tochter des Gefängnisaufsehers von ihrer Blindheit befreit. In der Nacht vor seiner Hinrichtung schrieb er ihr einen Abschiedsbrief, unterzeichnet "von Ihrem Valentin". Eine andere Legende erzählt, dass eben jener Valentin, den alle gerne mochten, in seine Gefängniszelle Briefchen von Kindern und Freunden geschickt bekam, die ihn vermissten. Ein anderer Valentin lebte etwa im Jahre 200 nach Christus und war römischer Bischof. Er wurde gefangen genommen, da er Paare heimlich verheiratet und damit römische Gesetze gebrochen hatte. Manchen Legenden gemäß wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der 14. Februar war auch ein römischer Feiertag zu Ehren einer Göttin. Junge Männer wählten ein junges Mädchen, das sie zu den Feierlichkeiten begleiteten. Der Brauch, an diesem Tag eine Liebste zu erwählen, verbreitete sich im Mittelalter in Europa und gelangte von dort auch zu den amerikanischen Kolonien. Jahrhunderte hindurch glaubten die Menschen auch, Vögel würden am 14. Februar ihre Partner wählen! Im Jahre 496 nach Christus bezeichnete Papst Gelasius I. den 14. Februar als "Valentinstag". Obwohl es sich nicht um einen offiziellen Feiertag handelt, begehen ihn die meisten Amerikaner. Der Ursprung dieses Tages ist also nicht ganz eindeutig. Heute jedenfalls ist der Valentinstag der Tag der Leute, die sich in Liebe zugetan sind. Der Tag, an dem man seinem Freund oder seiner Freundin zeigt, was man für ihn oder sie empfindet. Man kann jemanden, der einem viel bedeutet, Süßigkeiten schicken oder Rosen, die Blumen der Liebe. Die meisten senden "valentines" - Grußkarten, benannt nach den Briefchen, die St. Valentin ins Gefängnis geschickt bekam. "Valentines" können gefühlsbetont, romantisch oder herzlich sein. Auch lustig oder einfach freundlich. Ist der Absender scheu, können sie auch anonym verschickt werden. Amerikaner aller Altersgruppen lieben es, diese Grußkarten zu senden und zu erhalten. Selbstgemachte "valentines", zum Beispiel aus buntem Papier ausgeschnittene Herzen, zeigen, dass man Zeit und Gedanken investiert hat. Die Karten können herzförmig sein oder Herzen darauf haben, als Symbol der Liebe. Volksschulkinder basteln "valentines" für ihre Klassenkameraden und geben sie alle in eine große, verzierte Schachtel, ähnlich einem Briefkasten. Am 14. Februar öffnet der Lehrer die Schachtel und verteilt die Karten. Nachdem jedes Kind seine Karte vorgelesen hat, gibt es eine kleine Party. Für Teenager und Erwachsene haben die größeren Zeitungen in Amerika ein Valentinstagsangebot. Jeder kann gegen ein geringes Entgelt eine Botschaft an eine ersehnte Liebste oder einen Liebsten einsenden, einen guten Freund oder Bekannten oder auch an den Partner, mit dem man schon 50 Jahre verheiratet ist. Die Botschaft wird am 14. Februar in einer speziellen Rubrik der Zeitung abgedruckt. Datenschutz und Haftungsausschluss e-mail: embassy@usembassy.at |
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