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Hilda L. Solis -
Biographie der U.S. Arbeitsministerin

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die offizielle, vom Arbeitsministerium herausgegebene Biografie von US-Arbeitsministerin Hilda L. Solis.

Ministerin Hilda L. Solis wurde am 24. Februar 2009 als Arbeitsministerin bestätigt. Vor ihrer Bestätigung als Arbeitsministerin war Ministerin Solis Abgeordnete des 32. Kongressbezirks in Kalifornien. Diese Position hatte sie von 2001 bis 2009 inne.

Im Kongress zählten die folgenden Themen zu den Prioritäten von Ministerin Solis: erweiterter Zugang zu erschwinglicher Gesundheitsfürsorge, Umweltschutz und eine Verbesserung der Lebensqualität für arbeitende Familien. Als anerkannte Expertin für Arbeitsplätze im Sektor der sauberen Energie verabschiedete sie das Gesetz für grüne Arbeitsplätze (Green Jobs Act), das ehemaligen Kriegsteilnehmern, Arbeitslosen, gefährdeten Jugendlichen und Personen in Familien, deren Einkünfte weit unterhalb der nationalen Armutsgrenze liegen, die Finanzierung einer Ausbildung für eine „grüne“ Tätigkeit ermöglicht.

2007 wurde Solis in die Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Helsinki-Kommission) berufen, sowie in die Interparlamentarische Gruppe Mexikos und der Vereinigten Staaten. Im Juni 2007 wurde Solis zur stellvertretenden Vorsitzenden des Allgemeinen Ausschusses der Helsinki-Kommission für Demokratie, Menschenrechte und humanitäre Fragen gewählt. Sie war die einzige amerikanische Regierungsbeamtin, die jemals in diesen Ausschuss gewählt wurde.

Als national anerkannte Umweltpolitikerin wurde Solis als erster Frau, für ihr bahnbrechendes Engagement im Bereich der ökologischen Gerechtigkeit im Jahr 2000 der John F. Kennedy Profile in Courage Award verliehen. Ihr Gesetz zu ökologischer Gerechtigkeit in Kalifornien, das 1999 verabschiedet wurde, war das erste verabschiedete Gesetz seiner Art in den Vereinigten Staaten.

Solis wurde 1985 mit ihrer Wahl in den Verwaltungsrat des Rio Hondo Community College zum ersten Mal in ein öffentliches Amt gewählt. 1992 bis 1994 war sie Abgeordnete in der California State Assembly und schrieb 1994 Geschichte, als sie als erste Frau hispanischer Herkunft in den Senat des Bundesstaats Kalifornien gewählt wurde. Als Vorsitzende des Industrial Relations Committee des Senats von Kalifornien führte sie 1996 die schwierigen Bestrebungen an, den Mindestlohn des Bundesstates von 4,25 US-Dollar auf 5,75 US-Dollar pro Stunde zu erhöhen. Sie ist auch Verfasserin einer Rekordzahl von siebzehn Gesetzen auf Bundesstaatenebene, die zum Ziel haben, häusliche Gewalt zu bekämpfen.

Solis ist Absolventin der California State Polytechnic University in Pomona und hat einen Master in öffentlicher Verwaltung der University of Southern California. Als ehemalige Angestellte des Bundes arbeitete sie unter Präsident Carter im Büro für hispanische Angelegenheiten im Weißen Haus und war später als Management Analyst in der Zivilrechtsabteilung des Haushalts- und Verwaltungsbüros (Office of Management and Budget) tätig.

Sie wurde am 20. Januar 2009 von Präsident Barack Obama als Arbeitsministerin nominiert.

Übersetzung: Amerikadienst/U.S. Embassy Berlin


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