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Hillary Rodham Clinton - Biographie der U.S. Außenministerin
WASHINGTON – (AD) - Am 21. Januar 2009 leistete Hillary Rodham Clinton ihren Amtseid als 67. Außenministerin der Vereinigten Staaten. Frau Clinton trat dem Außenministerium nach fast vierzig Jahren Tätigkeit im Dienste der Öffentlichkeit bei, als Rechtsbeistand, Anwältin, First Lady und Senatorin.
Außenministerin Clinton wurde am 26. Oktober 1947 in Park Ridge (Illinois) als Tochter von Dorothy Rodham und dem inzwischen verstorbenen Hugh Rodham geboren. Sie besuchte öffentliche Schulen vor Ort, bevor sie ihren Abschluss am Wellesley College und der Yale Law School machte, wo sie Bill Clinton kennenlernte. 1974 zog Außenministerin Clinton nach Arkansas um. Ein Jahr danach heiratete sie Bill Clinton und wurde eine erfolgreiche Anwältin, während sie gleichzeitig ihre Tochter Chelsea großzog. Sie war Dozentin an der University of Arkansas Law School. Nachdem sie sich für die Stärkung des Rechtshilfebüros vor Ort einsetzte, wurde sie 1977 von Präsident Jimmy Carter in den Vorstand der Legal Services Corporation berufen, dessen Vorsitz sie später übernahm.
Während der 12 Jahre als First Lady des Bundesstaates Arkansas war sie Vorsitzende des Ausschusses für Bildungsstandards in Arkansas (Arkansas Education Standards Committee), eine der Gründerinnen der Organisation Fürsprecher für Kinder und Familien in Arkansas (Arkansas Advocates for Children and Families) sowie Mitglied der Vorstände des Kinderkrankenhauses in Arkansas (Arkansas Children's Hospital) und des Kinderschutzfonds (Children's Defense Fund).
1992 wurde Gouverneur Bill Clinton zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, und als First Lady setzte sich Hillary Clinton für die Reform des Gesundheitswesens ein und arbeitete an vielen Themen im Zusammenhang mit Kindern und Familien. Sie leitete erfolgreiche parteiübergreifende Bestrebungen zur Verbesserung des Adoptions- und Pfegefamiliensystems, zur Verringerung von Schwangerschaften bei Teenagern und für den Krankenversicherungschutz für Millionen von Kinder im Rahmen des Kinderkrankenversicherungsprogramms. Als Vertreterin der Vereinigten Staaten reiste sie in mehr als 80 Länder, wo sie sich Respekt als Verfechterin von Menschenrechten, Demokratie und der Zivilgesellschaft erwarb. Ihre berühmte Rede in Peking 1995 – in der sie erklärte, dass "Menschenrechte Frauenrechte und Frauenrechte Menschenrechte sind" – war für Frauen auf der ganzen Welt eine Inspiration und trug dazu bei, eine globale Bewegung für Frauenrechte in Gang zu setzen.
Gemeinsam mit Außenministerin Madeleine K. Albright rief Außenministerin Clinton die Regierungsinitiative Vital Voices ins Leben. Heute ist Vital Voices eine Nichtregierungsorganisation, die Frauen in Führungspositionen überall auf der Welt ausbildet und die ihnen als Netzwerk dient.
Im Jahr 2000 ging Hillary als erste First Lady, die in den US-Senat gewählt wurde sowie als erste Frau, die im Staat New York zur Senatorin gewählt wurde, in die Geschichte ein. Im Senat war sie Mitglied des Streikräfteauschusses, des Ausschusses für Gesundheits-, Bildungs-, Arbeits- und Rentenfragen, des Auschusses für Umwelt und öffentliche Bauvorhaben, des Haushaltsausschusses und des Sonderausschusses für Altersfragen. Außerdem war sie Mitglied der Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
Als Senatorin arbeitete Frau Clinton parteiübergreifend, um Unterstützung für Anliegen zu gewinnen, die wichtig für ihre Wähler und das Land waren, darunter die Ausweitung wirtschaftlicher Chancen und des Zugangs zu einer qualitativ hochwertigen, erschwinglichen Krankenversicherung. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 setzte sie sich stark für die Finanzierung des Wiederaufbaus von New York und für die gesundheitlichen Belange der Helfer ein, die durch ihre Arbeit am Ground Zero ihr Leben aufs Spiel setzten. Sie machte sich auch für das Militär unseres Landes stark. Sie kämpfte für bessere Gesundheitsfürsorge und Leistungen für verwundete Soldaten, Veteranen und Mitglieder der Nationalgarde sowie für Reservisten. Ferner war sie das einzige Senatsmitglied der Transformation Advisory Group, die dem Joint Forces Command des Verteidigungsministerium zuarbeitete.
2006 wurde Senatorin Clinton erneut in den Senat gewählt, und 2007 begann sie ihren historischen Präsidentschaftswahlkampf. 2008 setzte sie sich für die Wahl Barack Obamas und Joe Bidens ein, und im November wurde sie vom designierten Präsidenten Obama als Außenministerin nominiert.
Übersetzung: Amerikadienst/U.S. Embassy Berlin
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