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INTERNATIONALER HANDEL

Die zunehmende Integration von Entwicklungsländern in den globalen Markt hat für diese Länder bereits enorme Vorteile mit sich gebracht. Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass ein Handelszuwachs eines Landes von einem Prozent relativ zum Bruttonationalprodukt dieses Landes mit einem Anstieg des pro-Kopf-Einkommens von drei Prozent Hand in Hand geht. Es hat sich außerdem gezeigt, dass steigender Handel zu steigenden Einkommen führt.

Weitere Schritte in Richtung Handelsliberalisierung werden die weltweiten Einkommen weiter wachsen lassen. Gemäß einer kürzlich erstellten Studie der Weltbank würde die Aufhebung aller Zölle, Exportsubventionen und Subventionen für die Produktion von Gütern im Inland das jährliche globale Einkommen bis zum Jahre 2015 um 355 Milliarden Dollar steigern, wobei auf Länder mit mittleren und niedrigen Einkommen 52 Prozent dieses Zuwachses entfallen würden.

Die Vereinigten Staaten haben im Zuge der Doha-Verhandlungen mutige Vorschläge zur Reduktion von Handelsschranken für landwirtschaftliche und nicht landwirtschaftliche Güter präsentiert. Die Landwirtschaftsinitiative schlägt eine Reduktion der Zölle auf Landwirtschaftsprodukte vor, die Begrenzung von Regierungsstützungen für die Landwirtschaft auf 5 Prozent des heimischen Produktionswertes sowie die Eliminierung landwirtschaftlicher Exportsubventionen. Die amerikanische Regierung hat weiters vorgeschlagen, dass die Mitglieder der WTO bis zum Jahre 2010 alle Zölle auf nicht landwirtschaftliche Güter, die gegenwärtig unter fünf Prozent liegen, aufheben und alle anderen stark reduzieren, einschließlich der Zölle auf Textilien und Bekleidung. In einem weiteren Schritt schlug die Regierung auch vor, dass alle Zölle auf nicht landwirtschaftliche Güter bis zum Jahre 2015 aufgehoben werden sollen.

Die Reduktion und in der Folge die Aufhebung von Zöllen auf Waren ist nur ein Aspekt der amerikanischen Agenda zur Handelsliberalisierung bei den WTO-Verhandlungen. Die Vereinigten Staaten haben über ein Dutzend Vorschläge zur Reduktion von Handelsschranken auf dem Dienstleistungssektor geliefert. Außerdem treten die U.S.A. für größere Transparenz bei den Gesetzen ein, sowohl in allgemeinen Bereichen wie auch in spezifischen Sektoren, z.B. dem der Finanzdienstleistungen.

Die amerikanischen Vorschläge für den Marktzugang landwirtschaftlicher und nicht landwirtschaftlicher Produkte sind besonders für Entwicklungsländer von großer Wichtigkeit, da viele Betriebe dieser Länder darauf hoffen, als Folge einer Reduktion von Handelsschranken ihre Exporte landwirtschaftlicher Güter ebenso wie Textilien und Bekleidung in Industrieländer steigern zu können.

(Quelle: Economic Report of the President (pdf), Februar 2003)


DOKUMENTE und ARTIKEL in DEUTSCHER ÜBERSETZUNG


[Die folgenden Informationen sind ausschließlich in englischer Sprache.]

AKTUELLES

(Quelle: America.gov)

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