US Embassy Vienna Austria
US Embassy Vienna
Die BotschaftDie U.S.A.Themen der U.S. Politik
HomeIndexSucheEnglische Version
Die Botschaft
 Quick Links

Dienste für U.S. Bürger

Visainformation

Einwanderungsvisa

Reisen in die U.S.A.

Studieren in den U.S.A.

Geschäftspartner
   U.S.A.


GEI/SNAP Recruitment
 Services


Foreign Agricultural
  Service


America.gov

Presse und Kultur

Veranstaltungen
  der Botschaft


American Reference
  Center


Publikationen

Fulbright Commission

Frequently Asked
 Questions


 Kontakt


Die Botschaft
Reden/Artikel


page in English

"Zusammen gegen den Terrorismus"

Kommentar von U.S. Botschafterin Susan McCaw

11. September 2007


Die Verhaftungen von Terrorverdächtigen in Deutschland letzte Woche und das angeblich von Osama bin Laden stammende Video zeigen, daß Al-Kaida und andere Terrororganisationen weltweit aktiv sind. Glücklicherweise verhinderten die Deutschen diesen Anschlag erfolgreich. Er zeigt jedoch klar, wie wichtig es ist, in der Aufmerksamkeit gegenüber der Terrorgefahr nicht nachzulassen und wie notwendig Zusammenarbeit ist, um Terroristen den Zugang zu finanziellen Mitteln und anderen Ressourcen zu verweigern. Die Vereinigten Staaten wissen die österreichischen Bemühungen in dieser Hinsicht zu schätzen.

Es sind auch andere schreckliche Begebenheiten, unter anderem die kürzlichen Bombenanschläge in Algerien, die uns das in Erinnerung rufen. Al-Kaida oder mit ihr in Verbindung stehende Terrororganisationen haben sich zu den Terroranschlägen in Tunesien, Pakistan, Saudi-Arabien, Indonesien, Kenia, Marokko, der Türkei, Spanien, Jordanien, dem Irak und Großbritannien bekannt.

Darüber hinaus werden in Afghanistan Zivilisten - sogar Kinder - zur Zielscheibe der Terrorkampagne der Taliban, die Enthauptungen, Erschießungen, Selbstmordanschläge und Entführungen einschließt. Anschläge von Aufständischen gegen NATO Streitkräfte richten sich gezielt gegen Zivilisten. Während die amerikanischen Streitkräfte und ihre NATO Verbündeten zivile Opfer zu vermeiden suchen und bestrebt sind, die Gefahr für Zivilisten zu minimieren, wird die afghanische Bevölkerung von den Taliban terrorisiert und brutal behandelt, und die Bemühungen um Frieden und Stabilität im Land werden so gestört.

Wie Außenministerin Rice vor einiger Zeit gesagt hat: "Die Taliban tun alles was in ihrer Macht steht, um im afghanischen Volk Pessimismus zu verbreiten und enthalten ihnen die demokratische Zukunft, die diese selbst gewählt haben, vor. Die Gewalt, die wir erleben ist kein Indikator dafür, daß unsere Strategie falsch ist oder die Situation sich in unserer Abwesenheit verbessern würde; im Gegenteil, es ist ein Indiz dafür, wie sehr wir gebraucht werden. Es ist ein Indiz dafür, daß wir mehr tun müssen - und besser und schneller reagieren müssen. Wir müssen unschuldige Leben retten."

Das gleiche Argument kann auch auf den Irak angewandt werden, wo Al-Kaida und andere terroristische Gruppen ständig versuchen, die noch schwache junge Demokratie zu destabilisieren.

Bin Laden und seine Anhänger versuchen, den Islam für ihre eigenen Zwecke zu adaptieren und eine Welt zu schaffen, in der sich Muslime und der Westen feindlich gegenüberstehen. Doch haben geistliche Führungspersönlichkeiten in der ganzen muslimischen Welt klargestellt, daß bin Ladens Ansichten nicht die Werte des Islam widerspiegeln, und daß er nicht für die große Mehrheit von Muslimen steht.

Die Vereinigten Staaten wollen partnerschaftlich mit den Muslimen zusammenarbeiten, auf der Basis einer positiven, hoffnungsvollen Vision, die in den universellen Werten von Freiheit, Gerechtigkeit und Respekt für alle wurzelt.

Es gibt keine Rechtfertigung für den Terrorismus. Die absichtliche Tötung von unschuldigen Zivilisten, sei es in Bagdad, Belfast, New York oder Bali ist eine Perversion der universellen Werte aller und schafft nur Verzweiflung, Leid und Haß.

Ich habe mit Interesse die jüngste Umfrage des vom German Marshall Fund herausgegebenen "Transatlantic Trends" gelesen. Obwohl die Umfrage ergab, daß die USA und Europa immer noch in vielen Dingen unterschiedlicher Meinung sind, zeigten sich doch Übereinstimmungen in der öffentlichen Meinung diesseits und jenseits des Atlantiks hinsichtlich der Wahrnehmung des internationalen Terrorismus, des gewalttätigen islamischen Extremismus und anderer globaler Themen.

Der Erwerb von Nuklearwaffen durch den Iran wird auf beiden Seiten des Atlantiks abgelehnt. Europäer und Amerikaner teilen die Besorgnis hinsichtlich der Weiterverbreitung von Nuklearwaffen und Terrorismus im Falle, daß der Iran Atomwaffen erwirbt.

Die Förderung der Demokratie ist ebenfalls ein großes Ziel der europäischen Außenpolitik. Ich möchte in dieser Hinsicht besonders hinweisen auf die große Unterstützung der Europäer für die Entscheidungen, Truppen nach Darfur zu schicken, um humanitäre Unterstützung zu leisten, den Frieden auf dem Balkan zu erhalten und zum internationalen Wiederaufbau in Afghanistan beizutragen sowie das Waffenstillstandsabkommen im Südlibanon zu überwachen und zu unterstützen.

Wir sind uns einig darüber, daß die EU internationalen Bedrohungen gemeinsam mit den Vereinigten Staaten begegnen soll anstatt dies allein zu tun - das ist eine starke Basis für transatlantische Zusammenarbeit, um den weltweiten Herausforderungen zu begegnen.

Während die Vereinigten Staaten der Angriffe des 11. September 2001 gedenken, erfüllt es mich mit Trauer, daß die Welt noch nicht vom Terrorismus befreit ist. Aber ich bin zuversichtlich, daß die transatlantische demokratische Gemeinschaft und die große Mehrheit der Menschen auf der ganzen Welt, die Frieden und Wohlstand wollen, eine gemeinsame Sicht der wichtigsten Bedrohungen und Herausforderungen teilen, und so bei der Bewältigung derselben besser zusammenarbeiten können.





Datenschutz und Haftungsausschluss

e-mail: embassy@usembassy.at






























U.S.Botschafter

Biographie

Reden/Artikel

Art in Embassies

Handelsabteilung
Konsularabteilung

American Citizen
Services (ACS)

Federal Benefits
Unit (FBU)

Nichteinwanderungsvisa

Einwanderungsvisa

Abteilung Wirtschaft/Politik
Foreign Agricultural Service
Offene Stellen
Mitarbeiter
Managementabteilung
Abt.f.Öffentlichkeitsarbeit

American Reference
Center

Publikationen

International Visitor
Program

Presseabteilung

Presseaussendungen

Veranstaltungen &
Konferenzen

Voluntary Visitor
Program

Studieren in den U.S.A./Fulbright Commission